Dreizehnter „Digitaler Salon“ am 25. September 2017

Montag, 25.September 2017 / 19:00 Uhr / Keynote: Christian Kircher, Geschäftsführer der Bundestheater-Holding GmbH / Thema: Der Kunstbetrieb – Die letzte Bastion der analogen Arbeitswelt?

Die erfolgreiche Event-Reihe “Digitaler Salon”, ein spannendes Veranstaltungsformat der DigitalCity.Wien Initiative, fand am Montag, den 25. September bereits zum 13. Mal in den Räumlichkeiten der Wiedner Salons statt. Die Wiener IT-Salonièren Ulrike Huemer, Sandra Kolleth, Isabella Mader, Michaela Novak-Chaid, Tatjana Oppitz, Dorothee Ritz und Margarete Schramböck luden zu diesem interessanten Austausch ein. Die Gäste erlebten erneut einen abwechslungsreichen und anregenden Abend, der diesmal mit einer Keynote von Christian Kircher zum Thema “ Der Kunstbetrieb – Die letzte Bastion der analogen Arbeitswelt?”, eröffnet wurde.

Mit seiner Keynote wollte er uns eine Idee geben, wie der Bundestheater-Holding, einem Unternehmen mit über 2.300 MitarbeiterInnen, der Spagat gelingt, ihren Kulturauftrag zu erfüllen und gleichzeitig sich den Herausforderungen rund um die Themen der Digitalisierung zu stellen.

Digitalisierung im Kulturbereich ist vor allem in der Musikbranche ein stark wachsendes – sogar das am stärksten wachsende – Segment. Diese Tendenz gilt nicht gleichermaßen für andere Kulturbereiche, wie zum Beispiel fürs Theater.

Christian Kircher verweist auf einige in Bereichen der Bundestheater-Holding in den letzten Jahren umgesetzte Digitalisierungs-Projekte, wie etwa in Bereichen des elektronisches Ticketing oder der Licht- und Seilzugtechnik.

Er unterstreicht ebenfalls, dass Digitalisierung im Kulturbetrieb immer ein Tool bzw. also ein Mittel zum Zweck ist, um Kultur zu vermitteln und nicht umgekehrt. Für ihn ist die Digitalisierung da, den Kulturauftrag zu unterstützen und zu ermöglichen.

Abschließend stellt Christian Kircher die Frage in den Raum: ” Kann die Digitalisierung das Erleben einer Aufführung ersetzen?”

Die daran anknüpfende Diskussion wurde diesmal von CIO der Stadt Wien, Ulrike Huemer, eingeläutet. So wurde schließlich – ganz in der Tradition der Wiener Salons – konstruktiv miteinander diskutiert und über den Abend reflektiert und angeregt diskutiert. Themen wie Demokratisierung durch Digitalisierung und die Fragestellung, wie die analoge Kunst junge Menschen erreichen und begeistern vermag, stießen auf großes Interesse.

Ein besonderer Dank gilt unserem Kooperationspartner Druck .



Hier sehen Sie die komplette Keynote von Christian Kirchner:

Und hier ein paar ausgewählte Fotos:

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Für alle Detailinformationen kontaktieren Sie bitte gerne Birgit Ginzler (Urban Innovation Vienna).

Wir freuen uns auf die kommenden Veranstaltungen und hoffen, Sie erneut zahlreich begrüßen zu dürfen!

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