41. Digitaler Salon zu BRISE – Zukunft der Verwaltung

Dienstag, 23. März 2021 | Digitaler Salon mit Alanus von Radecki, Stadtbaudirektorin Brigitte Jilka und Klemens Himpele, CIO der Stadt Wien

Nach einer Begrüßung durch Isabella Mader, CEO des Excellence Institutes und eine der sechs IT-Salonièren, spricht Alanus von Radecki einleitend über BRISE Vienna. Ziel des Projekts sei es, die vollständige Digitalisierung der Baueinreichung und der Baugenehmigung zu erhalten – also einen historisch gewachsenen Prozess vollständig zu digitalisieren. Dies sei laut ihm besonders wichtig, da Wien stetig wächst – rund  13.000 neue Bauanträge pro Jahr werden in Wien gestellt – der Prozess der Genehmigung sei aufwendig. Bis zu einem Jahr könne es dauern, bis ein Neubau genehmigt wird. Das stelle die Stadt vor große Herausforderungen.

BRISE – Building Regulations Information for Submission Envolvement sei ein Leuchtturmprojekt, das von Urban Innovative Actions (UIA) ausgewählt worden ist, da es das volle Potenzial digitaler Technologien nutze, um Prozesse radikal zu beschleunigen. BRISE stehe daher beispielhaft für andere Verwaltungsprozesse. “Das Projekt wurde deshalb von UIA ausgewählt, weil es wegweisend eine Kombination von verschiedenen, sehr innovativen Technologien nutzt und integriert, etwa BIM-Modelle oder künstliche Intelligenz”, sagt Alanus von Radecki, der als UIA-Experte bei BRISE tätig ist. Eine dritte Technologie, nämlich Augmented Reality, komplementiere den Technologie-Mix bei dem Vorreiterprojekt.

Digitalisierung aller Prozesse

Die anschließende Diskussion zwischen Moderatorin Isabella Mader, Klemens Himpele und Brigitte Jilka handelt etwa über komplexe Stadtentwicklung, die Transformation der Wiener Stadtverwaltung und Services im Kontext der Digitalisierung. Himpele spricht beispielsweise davon, dass die DNA der Stadt Wien im analogen Bereich – niemanden zurückzulassen  und den Fokus auf den sozialen Ausgleich zu legen – in den digitalen Bereich mitgenommen werden müsse. Gerade BRISE sei ein Beispiel, das zeigt, wie gut Technologien in Wien eingesetzt werden können.

Stadtbaudirektorin Jilka spricht bei BRISE von einer durchgehenden Digitalisierung – von der Konzeption, Planung, Bewilligung bis zu Realisierung und Kollaudierung. Die Stadt fokussiere sich in einem ersten Schritt auf das digitale Bauverfahren, das sei aber noch lange nicht alles, was BRISE in Zukunft hervorbringen soll. Außerdem sei es ein Ziel von BRISE, dass Normen und Regulative im Bezug auf ein Projekt automatisiert vonstattengehen, um so Ressourcen zu schonen. Die komplette Diskussion könnt ihr im Video nachsehen.

Ein besonderer Dank gilt unserem Kooperationspartner Druck

Für alle Detailinformationen kontaktiert gerne Nadine Berginz (berginz@urbaninnovation.at) von Urban Innovation Vienna. Wir freuen uns, euch bei unseren kommenden Veranstaltungen erneut zahlreich begrüßen zu dürfen!

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