36. Digitaler Salon: (Wie) Geht Museum digital?

Montag, 15. Juni 2020 / 19:00 Uhr / Impulsvortrag:  Danielle Spera – Jüdisches Museum Wien / Thema: (Wie) Geht Museum digital?

Die erfolgreiche Event-Reihe “Digitaler Salon”, ein spannendes Veranstaltungsformat der DigitalCity.Wien Initiative, fand am Montag, den 15. Juni bereits zum 36. Mal und zum ersten Mal „digital“ statt. In den Räumlichkeiten der Wiedner Salons sowie digital begrüßten Mag. Wolfgang Müller, stellvertretender Magistratsdirektor Wien und die Wiener IT-Salonièren Sandra Kolleth, Isabella Mader, Michaela Novak-Chaid, Tatjana Oppitz, Dorothee Ritz und Maria Zesch und luden zu diesem interessanten Austausch ein. Die Gäste verfolgten den abwechslungsreichen und anregenden Abend via Live-Übertragung. Die Veranstaltung wurde diesmal mit einem Impulsvortrag von Danielle Spera – Jüdisches Museum Wien – zum Thema „(Wie) Geht Museum digital?“ eröffnet wurde.

Danielle Spera ist Kommunikationswissenschaftlerin und Journalistin und Trägerin zahlreicher Auszeichnungen. Seit 2010 ist sie Direktorin des Jüdischen Museums Wien.

In ihrem Impulsvortrag beschrieb Danielle Spera ein sehr aktuelles Thema – den Spannungsbogen zwischen krisenbedingter Digitalisierung und dem Entdecken neuer Vermittlungsformen von Kunst und Kultur. Sie berichtete insbesondere davon, wie das Jüdischen Museums sich den Covid19-bedingten Herausforderungen stellte.

Das Jüdische Museum ist digitaler geworden. Die Gäste durften Covid19-bedingt nicht mehr ins Museum gehen – um das Erleben der Kultur dennoch zu ermöglichen, kam das Jüdische Museum zu den Gästen, in digitaler Form. Die Besucherinnen und Besucher wurden per digitaler Kanäle, wie Spotify, Facebook und Google Arts&Culture durch die Ausstellungen geführt. Dieses Angebot, das Museum und dessen Ausstellungen in Form von anderen, neuen Formaten kennenzulernen, ist sehr gut angenommen worden.

Abschließend betonte Danielle Spera, dass aus ihrer Sicht die digitale Übertragung von Ausstellungen sehr wohl als Ergänzung und auch z.B. Öffnung zu neuem Publikum geeignet ist, den „echten“, „analogen“ Besuch aber nicht vollständig ersetzen kann: „Die Menschen wollen ein Objekt aus der Nähe sehen, es fühlen und spüren….das geht digital nicht so gut.“

Nach dem Vortrag wurde ganz in der Tradition der Wiener Salons, konstruktiv und angeregt miteinander diskutiert, etwa über internationale Best-Practices, mögliche bezahlte Modelle für digitale Museums-Führungen oder über die rechtliche Situation von Eigentum von Daten und Werken im Digitalisierungsprozess.

Ein besonderer Dank gilt unserem Kooperationspartner Druck.

Für alle Detailinformationen kontaktieren Sie bitte gerne Claudia Kanonier (kanonier@urbaninnovation.at) von Urban Innovation Vienna.

Wir freuen uns Sie bei unseren kommenden Veranstaltungen erneut zahlreich begrüßen zu dürfen!

Mehr Digitaler Salon

40. Digitaler Salon: Der neue CIO der Stadt Wien stellt sich vor
21 Okt 2020 |
Digitaler Salon , News & Events
Montag, 19. Oktober 2020 / Expertengespräch zwischen Klemens Himpele, CIO der Stadt Wien, und Isabella Mader, CIO des Excellence Institutes ...
weiterlesen
40. Digitaler Salon mit Klemens Himpele, CIO der Stadt Wien
13 Okt 2020 |
Digitaler Salon , News & Events
Montag, 19. Oktober 2020 | Einlass ab 18:50 Uhr | Online ...
weiterlesen
39. Digitaler Salon: Nicht die Dinosaurier der klassischen Musik füttern
Montag, 21. September 2020 / Impulsvortrag: Bernhard Kerres, Executive Coach und Managing Partner von Haydn 1791, zum Thema „Corona, die Klassik-Revolution – ...
weiterlesen
39. Digitaler Salon mit Bernhard Kerres
Montag, 21. September 2020 | Einlass ab 18:50 Uhr | Online ...
weiterlesen
38. Digitaler Salon: Wie ein digitales Rezept für Bewegung die Gesundheit fördert
Montag, 17. August 2020 / Impulsvortrag: Dr. Robert Fritz, Sportordination Wien / Thema: COVID-19 aus Sicht der Sportmedizin ...
weiterlesen
38. Digitaler Salon mit Robert Fritz
Montag, 17. August 2020 | Einlass ab 18:50 Uhr | Online ...
weiterlesen